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Kreta - Foto - Blog
Teil 5

Fotos und Erfahrungen vom Leben auf Kreta

Dieser Blog möchte erzählen von weiteren sehenswerten Orten von Kreta,
der an Sehenswürdigkeiten reichen Natur, die ohne viele Worte
möglichst mit Tablet oder PC zu genießen sind.
Die folgenden Beiträge zeigen neue Impressionen mit nicht alltäglicher Motiven
vom wildromantischen Westen Kretas.
Reaktionen und Anfragen sind immer willkommen.
E-Mail: martinspostkasten(at)web.de

Inhalt Kreta-Foto-Blog Teil 5

Falasarna im Winter

Neben den zwei bekannten Traumstränden im Westen Elafonisi und Balos ist der weniger bekannte, aber ebenso großartige Strand Falarsana an der Westküste Kretas einen Besuch wert. Dieser Komplex verschiedener Strände und Buchten zeichnet sich aus durch räumliche Großzügigkeit, seinem karibischen Flair mit kristallklarem Wasser in den schönsten Farbtönen, feinem goldenen Sand mitunter mit rosarotem Farbschimmer, der hier in einer Seitenbucht mehr zum Tragen kommt als auf dem berühmten Elafonisi-Strand.
Ohne von Bettenburgen gesäumt zu sein hat er seinen natürlichen Charme erhalten können, denn wegen archäologischer Funde gibt es dafür keine Baugenehmigung.
Am Ende ist eine Ausgrabungsstätte eines hellenistischen Hafens zu besichtigen, die die Beliebtheit dieses Abschnittes auch schon zu alten Zeiten dokumentiert.
Besonders lohnt es sich, bis in die Abendstunden zu verweilen, weil dieser Strand die schönsten Sonnenuntergänge Kretas zu bieten hat und die sandigen wie felsigen Abschnitte in ein Bad von wildromantischem Licht flutet, das andernorts seinesgleichen sucht.
Die Anfahrt mit dem PKW ist unproblematisch, oberhalb der Strände
warten zumeist kostenpflichtige Parkplätze. In der Saison fehlt es auch nicht an Tavernen im oberen Bereich mit wunderschöner Aussicht auf Strand und Meer bis in die fernen Weiten des Westens.

Kyklamino- oder
Agios Georgios Schlucht

Wenige Kilometer südlich von Chania hinter dem Dorf Krio Nero befindet sich die Kyklamino- oder Agios Georgios Schlucht, die als Chania Trail 06 als Rundwanderung mit ca. 5 Km ausgeschildert ist.
Einschlägige Beschreibungen verharmlosen jedoch die tatsächlichen Begebenheiten. Der geneigte Wanderer sollte sich im Vorfeld gut informieren, was ihn dort wirklich erwartet.
Bei einer Begehung gegen den Uhrzeigersinn führt ein gut gepflegter Wanderpfad bei wunderschöner Aussicht steil die Anhöhen hinauf, geht dann vorbei an einer kleinen Siedlung Agios Georgios und taucht dann ein in ein zunächst berauschend schönes Tal mit reichlich Ziegen und Schafen und mit Höhlen durchsetzten Felswänden. Die Schlucht als solche darf jedoch mit mehreren steilen Felsabstiegen als anspruchsvoll gelten, die teils mit Ketten und teils ohne Sicherungen bewältigt werden müssen. Wer hier das richtige Schuhwerk sowie Klettererfahrungen am Fels mitbringt sowie trittsicher und schwindelfrei ist, mag hier seine Freude an dieser ursprünglichen Schlucht haben.
Für alle anderen besteht hier unberechenbare Unfallgefahr. Auch bei Nässe und Feuchtigkeit muss bei den glitschigen Felsen von einer Begehung abgeraten werden. Bei vergleichbarem Körpereinsatz gibt es in der Region Westkreta eine Reihe schönerer und besser begehbare Schluchten. 

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